Im Namen der Landtagsfraktion und des Landesverbands der Märkischen Union hat Dr. Saskia Ludwig anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus in der Spitzweggasse in Potsdam einen Kranz niedergelegt.
Dr. Saskia Ludwig sagt: „Unser Gedenken soll nicht ein in die Zukunft wirkendes Schuldbekenntnis sein. Schuld und Vergebung sind immer höchstpersönlich und vererben sich nicht. Aber die Tatsache, dass sich vor gar nicht so langer Zeit in der Mitte Europas eine Diktatur etablieren konnte, die menschenverachtend und grausam ihre Ideologie umsetzte, muss im gemeinschaftlichen Bewusstsein, vor allem auch bei der jungen Generation verhaftet bleiben. Wir tragen die Verantwortung für eine Zukunft ohne Willkür und Totalitarismus.“
Zum Hintergrund
In der Potsdamer Spitzweggasse befand sich bis 1943 ein als jüdisches Altenheim getarntes Sammellager. Von hier wurden die jüdischen Bürger von Potsdam in verschiedene Vernichtungslager deportiert. Der Gedenkstein ist der einzige in Brandenburg, der an ein solches Sammellager erinnert.




